Schulrugby- warum?

Was macht Rugby für eine Schule interessant?

Da es leider oft Vorurteile, Verwechslungen oder falsche, bzw. ungenaue Vorstellungen bezogen auf den Rugbysport gibt, ist es für einen Sportlehrer nicht immer leicht, Sportkollegen und besonders den Schulleiter davon zu überzeugen, an ihrer Schule Rugby auszuprobieren bzw. einzuführen.
Dieser Zustand ist bedauerlich, denn wir haben in den letzten 2 Jahren an der Mittelschule Brandis ein positives Feedback bekommen, dass wir uns sicher sind, dass Rugby auch an anderen Schulen mit Begeisterung aufgenommen würde.
Wir haben auf dieser Seite für den interessierten Sportlehrer einige Argumente gesammelt, die man vorbringen kann, um auch die skeptischen Kollegen davon zu überzeugen, dass Rugby heutzutage einfach ein MUSS an jeder Schule ist. Wenn Sie die nachfolgenden Argumente überzeugt und Sie Rugby an ihrer Schule ausprobieren wollen, so rufen Sie einfach an: Jürgen Weber 0177-2777905.


Rugby ist ab 2016 in Rio de Janeiro olympisch!!!!!!!!!!!!


Rugby ist ein einfach zu erlernendes Spiel

• Grundtechniken sind Laufen, Werfen, Passen und Fangen
• Es gibt keine Schritte und Dribbelregeln
• Der Ball darf mit dem Fuß und der Hand gespielt werden.
• Der Zielbereich wird durch die gesamte Breite des Spielfeldes gebildet

Rugby kann von jedem gespielt werden

• Durch die Vielseitigkeit und Variantenvielfalt des Rugbyspiels kann für jeden Spielertypen eine für ihn angemessene Aufgabe gefunden werden.
• Jeder kann Rugby in einer seiner Schwächen und Stärken orientierten Position spielen

Rugby ist ein Teamsport

• Die gesamte Mannschaft ordnet sich einem gemeinsamen Ziel unter
• Die soziale Kompetenz der Schüler wird gefördert
• Ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl wird erzeugt

Rugbyregeln sind variabel und veränderbar

• Sie können individuellen Umständen und Bedingungen angepasst werden (Koedukation)
• Die Regeln können gemeinsam entwickelt werden
• Ein Verhaltenscodex kann gemeinsam erarbeitet werden (Fairplay)

Rugby ist gewaltpräventiv

• Kontrollierter Körperkontakt durch ein variables, auf die Zielgruppe anwendbares Regelwerk
• Kanalisierung überschüssiger Energien und Kräfte in sinnvolle sportliche Betätigung
• Die natürliche Bewegung, um einen Gegner zu stoppen ist eine Klammerbewegung, die wenig Verletzungsrisiko in sich birgt
• Durch das gemeinsame Erarbeiten von Verhaltensregeln trägt Rugby zur Friedenserziehung bei

Rugby ist koedukativ

• Mädchen und Jungen können gemeinsam spielen
• Man kann unterschiedliche Regeln für Mädchen und Jungen einführen und dennoch gemeinsam spielen

Rugby fördert vielfältige motorische sowie kognitive Fähigkeiten

• Ganzheitliche Beanspruchung des Bewegungsapparates
• Strategieentwicklung durch die Schüler/Schülerinnen
• Kommunikation innerhalb einer Mannschaft ist nötig und wird gefördert

Rugby fördert die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit

• Rugbysport als Medium gegen Egoismus und Rassismus im Sport
• Rugbysport als sinnvolle Freizeitgestaltung
• Identitätsbildung durch Rugbysport
• Das Akzeptieren vorhandener Regeln muss erlernt werden und nur dadurch können Erfolgerlebnisse erzielt werden




Für die Brandiser Rugby-AG der Mittelschule ging es bei ihrem 2. Spiel um keinen geringeren Gegner als Sparta Prag. Nach dem sie als Spielgemeinschaft mit dem RC Leipzig bei ihrem 1. Spiel gegen Heusenstamm schon nicht schlecht ausgesehen hatten, so kann man einen positiven Trend in Prag feststellen. Hier trat wieder die Spielgemeinschaft Leipzig/Brandis mit qualitativ hochwertiger Unterstützung des BRC an. Mit 35- 5 kann man gegen Sparta Prag verlieren, wenn man die teilweise geringen Spielerfahrungen (gerade von den Brandiser Spielern) und die Tatsache berücksichtigt, dass wir mit einer U16 und die Prager mit einer U17 aufliefen.
Sparta hatte zum 80.Geburtstag der Rugby- Abteilung eingeladen. Unsere Rugbyspieler aus Prag sind zwar schon als gute Gastgeber bekannt. Aber die am Abend organisierte Feier ist noch herauszuheben. Speise und Trank waren nicht nur sehr ausreichend sondern auch von einer hohen Qualität. Nachdem unsere Spieler sich den Bauch gefüllt hatten nahmen sie sich wieder einen Ball und spielten (diesmal) in Zivil mit allen tscheschischen Freunden, welche ebenfalls vom ofiziellen Spiel noch nicht genug hatten. Später kamen dann noch die Senioren mit auf das Spielfeld- man wollte den Jugendlichen in nichts nachstehen. So kam dann auch die Tatsache zustande, dass unsere jungen Spieler plötzlich französischen Rugbyspieler aus der herrenriege gegenüber standen. Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und es wurde für alle Spieler der Spielgemeinschaft und für die Erwachsenen ein herrliches Erlebnis.